Da wir mit der Twana Lodge in Pretoria einen tollen Unterstellplatz gefunden haben, wollen wir Afrika erstmal von dort aus bereisen. Das heißt jeden Sommer ein anderes Nachbarland. Natürlich müssen wir auch einmal im Jahr unser Carnet de Passage erneuern und entschließen uns dieses Mal für Mosambik. Wir wollen so weit es geht an der Küste von Süd nach Nord fahren, den Strand und das Meer genießen und dann durch den Kruger Nationalpark wieder zurück nach Pretoria fahren.
Unsere Route durch Mosambik und Südafrika:
- Tag 1/2: Pretoria, Twana Lodge
- Tag 3/4: Marloth Park/Kruger Nationalpark
- Tag 5/6: Ponta do Ouro
- Tag 7/8: Maputo Nationalpark
- Tag 9: Marracuene, Esperanza do Mar
- Tag 10/11: Bilene, Nhabanga Paradise
- Tag 12: Chidenguele, Sunset Beach Resort
- Tag 13/14: Guinjala, Paindane Beach Resort
- Tag 15/16: Zavora, Zavora Lodge Campsite
Tag 1/2: Pretoria, Twana Lodge
Wir fliegen diesmal zum ersten Mal mit Qatar Airways über Doha, weil der Flug nur 700 € gekostet hat. Der Flug dauert ewig, aber das Essen ist das beste Flugzeugessen, das wir je hatten. Wir kommen erst Abends auf der Twana Lodge an und starten unser Auto noch im Dunkeln: er springt sofort an und alles funktioniert! Den nächsten Tag verbringen wir mit Einkaufen und Packen.
- Twana Lodge, Hütte
- Strecke: 50 km
- Übernachtungskosten Hütte für 2 Personen: ca. 25€
Tag 3/4: Marloth Park und Kruger Nationalpark
sAm nächsten Tag geht es weiter Richtung Mosambik. Da wir früh über die Grenze wollen, haben wir eine Unterkunft in der Nähe gesucht. Eigentlich wollen wir gleich zwei Tage im Kruger verbringen, allerdings gibt es dort keine Unterkünfte mehr. So mieten wir uns im Marloth Park ein „Häuschen“. Die stehen alle einzeln verteilt im Park, die Tiere kommen bis zum Haus und man hat sogar einen eigenen Notfall Security Button und eine Alarmanlage am Haus.
Morgens werden wir von Giraffen und Zebras geweckt, die neugierig zum Fenster hereinschauen. Und in der Nacht haben zwei Buschbabies über unserem Bett fangen gespielt, obwohl ja angeblich kein Tier in die Häuser hineinkommen kann. Dass die Tiere so nah kommen und wir sogar Zebras aus der Hand füttern können, ist ein einmaliges Erlebnis. Dafür wird jedem Haus ein Eimer mit Trockenfutter bereitgestellt, damit man den Tieren nicht irgendwas füttert. Ich hoffe, es halten sich alle daran…
Vom Marloth Park sind es nur wenige Minuten zum Crocodile Bridge Gate und so verbringen wir den Tag im Kruger, wo wir gleich zu Beginn auf ein chillendes Löwenrudel treffen. Der Tag hat sich also schon gelohnt. Aber wir freuen uns natürlich auch über alle anderen Tiere.
- Marloth Park, The Amare Cabin
- Strecke: 396 km/ Kruger: 128 km
- Übernachtungskosten Hütte für 2 Personen: 83€
Tag 4/5: Ponta do Ouro, Mosambik, Actupo Champing
Nach den zwei entspannten Tagen im Marloth Park brechen wir früh zur Grenze Lebombo auf. Dort geht alles sehr schnell und unkompliziert. Da Sonntag ist und alle Shops zu haben, bekommen wir leider keine Haftpflichtversicherung an der Grenze, die man aber für Mosambik unbedingt haben muss.
Wir sind vor einigen Tagen schon in die Facebook-Gruppe DriveMoz eingetreten, von der man sogar einen Aufkleber für das Auto bekommt. Die Gruppe ist bei machen Dingen sehr hilfreich, zum Beispiel erhalten wir einen Tipp zu einer Versicherung, die man online abschließen kann. Aber im Laufe der Reise werden wir feststellen, dass die Gruppe eher aus panischen Südafrikanern besteht, die der Meinnung sind, alles in Mosambik sei gefährlich und alle Polizisten korrupt, was wir überhaupt nicht bestätigen können.
Wir fahren erstmal nach Maputo und kaufen Essen und eine Simkarte, wonach wir auch erfolgreich eine Versicherung online abschließen können. Dann geht es weiter an das unterste Ende von Mosambik nach Ponta do Ouro. Auf dem Weg müssen wir ständig Maut zahlen, was die Fahrt in die Länge zieht.
Ponta do Ouro ist ein netter Ort zum Surfem, der vor allem bei den Südafrikanern beliebt ist, da er direkt an der Grenze Kosi Bay zu Südafrika liegt. Dort finden wir schnell einen netten Campingplatz hinter einer Düne, Actupo Camping, und genießen erstmal den Strand. Es ist aktuell sehr windig und zum Baden ist es leider etwas zu kalt.
Dafür buchen wir für den nächsten Tag eine Delphintour, wo man mit einem Schlauchboot so lange auf dem Meer herumfährt, bis man Delphine entdeckt. Die Fahrt ist wild, Sebastian und einige andere Insassen füttern die Fische, aber wir werden belohnt, da eine riesige Gruppe Delphine spielend neben uns her springt. Schließlich geht es dann noch zum Schnorcheln mitten auf dem offenen Meer. Leider haben wir kein Glück mit weiteren Delphinen, dafür sehen wir aber Buckelwale.
- Actupo Camping
- Strecke: 238 km
- Übernachtungskosten Camping für 2 Personen: 400 Rand (ca.19€)
Tag 7/8: Ponta do Ouro - Maputo Nationalpark, Ponta Membene
Am nächsten Tag fahren wir eine kurze Strecke bis zum Gate des Maputo Nationalparks. Dann beginnt eine 2,5-stündige, abenteuerliche Sandpistenfahrt. Zu Recht darf man nur mit Allrad in den Park…wir fahren höchstens 30 km/h und bleiben immer wieder im tiefen Sand hängen.
Hinter eine großen Düne erreichen wir dann Ponta Membene, einer der tollsten Campingplätze der Reise. Alle Stellplätze stehen einzeln im Wald und haben ein luxuriöses Toilettenhaus und eine Küchenzeile.
Der Strand ist traumhaft und einsam. Auch wenn es sehr windig ist und die Wellen hoch, genießen wir das Meer. Wir haben einen See mit Nilpferden um die Ecke, gehen joggen und unterstützen am Abend das einheimische Restaurant…
- Ponta Membene
- Strecke: 80 km
- Übernachtungskosten Camping für 2 Personen/Nacht: 500 Rand (ca.26€)
Tag 9: Marracuene, Esperanza do Mar
Am nächsten Tag geht es die 2,5 Stunden Sandpiste wieder zurück, megaanstrengend, aber macht natürlich richtig Spaß! In Maputo kaufen wir ein und fahren zu einem kleinen Campingplatz in Marracuene, natürlich am Strand. Esperanza do Mar ist etwas heruntergekommen, aber die Leute sind nett und wir bekommen Besuch von zwei wunderschönen Ridgebacks.
- Esperanza do Mar
- Strecke: 155 km
- Übernachtungskosten Camping für 2 Personen: 1500 Metical (ca.20€)
Tag 10/11: Bilene, Nhabanga Paradise
Unser nächstes Ziel ist eine Lagune bei Bilene, in der Hoffnung, etwas Schnorcheln zu können. Die Fahrt dorthin ist abenteuerlich, mal wieder durch weichen Sand, aber diesmal direkt am Strand der Lagune entlang, da wir genau auf die andere Seite der Lagune wollen.
Der Campingplatz Nhabanga Paradise ist ein Traum, grüner Rasen, direkt am Wasser und wir sind alleine. Das ältere Besitzerehepaar ist sehr nett und gibt uns eine Führung durch die Anlage. Das Wasser ist leider eine Enttäuschung, viel zu flach und fast keine Fische, aber man kann zumindest etwas baden. Wir bleiben zwei Nächte und am nächsten Tag finden wir eine Stelle, wo man etwas schnorcheln kann, allerdings finden wir nur riesige Seegurken und eklige rote Schnecken, die überall sind.
- Nhabanga Paradise
- Strecke: 174 km
- Übernachtungskosten Camping für 2 Personen: 2000 Metical (ca.28€)
Tag 12: Chidenguele, Sunset Beach Resort
Wir fahren Richtung Xai-Xai, der nächstgrößeren Stadt, gehen dort einkaufen und entscheiden uns als Zwischenübernachtung für das Sunset Beach Resort. Die Zufahrt ist wieder eine Sandpiste und der Name klingt toll, die Website auch, aber die Lodge ist leider geschlossen. Wir dürfen aber den dazugehörigen Campingplatz benutzen, mehr wollen wir ja nicht…alles ist etwas out of season, wir sind zunächst alleine und nicht alle Toilettenhäuser funktionieren. Angeblich machen sie in zwei Wochen auf, wenn die Hauptsaison startet.
Später am Abend kommt dank iOverlander noch ein anderes deutsches Paar und so fühlen wir uns nicht ganz so alleine mitten im Busch. Während Sebastian gemütlich in der Hängematte liegt, fällt irgendeine Schlange neben ihm vom Baum (wahrscheinlich eine hochgiftige Boomslang) und wir werden wieder daran erinnert, dass wir ja in Afrika sind und um uns wilde und teilweise gefährliche Tiere wohnen.
- Sunset Beach Resort
- Strecke: 180 km
- Übernachtungskosten Camping für 2 Personen: 1400 Metical (ca.20€)
Tag 13/14: Guinjala, Paindane Beach Resort
Auf einer Schlaglochpiste fahren wir am nächsten Tag weiter in den Norden. Die Hauptstraße, der Highway, ist grundsätzlich geteert, aber alle coolen Campsites liegen immer ca. 20km über Sandpiste von der Hauptstraße entfernt. Ohne Allrad macht es oft keinen Sinn und auch die Piste nach Paindane ist wieder sandig, gegen Ende müssen wir den Reifendruck sogar auf 1 bar ablassen, um zum Platz zu kommen. Die meisten Restaurants an den Plätzen haben aktuell geschlossen und so decken wir uns immer gut mit Lebensmittel ein, da ja der nächste Supermarkt wieder mindestens 20 km entfernt an der Hauptstraße oder im nächsten Ort liegt.
Der Campingplatz, Paindane Beach Resort, ist ein Traum, direkt auf der Düne zum Strand und wieder einmal sind nur vereinzelt andere Camper da. Das private Dusch- und Klohaus ist sehr heruntergekommen, aber das spielt bei dem Platz und der Aussicht keine Rolle. Wir verbringen hier zwei Tage und halten nach Walen Ausschau, die den ganzen Tag vorbeischwimmen. Schnorcheln ist leider nicht möglich, da im Wasser zu viele Blue Bottle Quallen sind.
- Paindane Beach Resort
- Strecke: 217 km
- Übernachtungskosten Camping für 2 Personen: 1015 Metical (ca.14€)
Tag 15/16: Zavora, Zavora Lodge Campsite
Der nächste Platz ist nicht weit weg, wir fahren nach Zavora an eine Lodge mit Campingplatz, die sogar ein geöffnetes Restaurant dabei hat. Wir finden einen Traumplatz, direkt auf den Dünen mit toller Aussicht. Hier ist etwas mehr los, meistens sind es südafrikanische Rentnerpaare. Wir bleiben zwei Nächte und verbringen die Tage mit Whalewatching, Joggen, Chillen und unterstützen das Restaurant der Lodge. Am Abend beobachten wir fasziniert, wie eine Gruppe älterer Südafrikaner zwei Stunden lang ihre riesigen Trailer auf dem kleinen Campingplatz einparken, und hin- und herrangieren, bis endlich alle zufrieden sind.
- Zavora Lodge Campsite
- Strecke: 109 km
- Übernachtungskosten Camping für 2 Personen: 1500 Metical (ca.20€)
Tag 17: Xai-Xai, Chongoene Holiday Resort
Da wir auf dem Weg zum Nordeingang des Kruger NP noch eine Zwischenübernachtung brauchen und keinen Campingplatz auf iOverlander finden, buchen wir kurzerhand über Airbnb für 45€ ein Ferienhaus am Strand von Xai-Xai. Als wir ankommen trauen wir unseren Augen nicht, es ist ein privat vermietetes Strandhaus in einem Resort für zwölf Personen und mit persönlichem Caretaker. Also für uns ungewohnten Luxus pur…so genießen wir die Sauberkeit im Haus und den farbenfrohen Sonnenuntergang am Abend.
- Xai-Xai, Chongoene Holiday Resort
- Strecke: 215 km
- Übernachtungskosten für 2 Personen: 45€
Tag 18: Massingir, Covane Community Campsite
Heute geht es zu unserem letzten Camp in Mosambik. Da die Straßen in den Norden schlecht sein sollen, haben wir beschlossen, noch eine Nacht kurz vor der Grenze zu verbringen. Die Autobahn wird immer schlechter und der Weg zum Covane Community Camp ist eine Schotter- und Sandpiste, dafür werden wir mit einem wunderschönen Platz am Massingir Damm belohnt. Wir versuchen, Community Camps immer zu nutzen, wenn es welche gibt, da diese meistens vom nächstgelegenen Dorf unterhalten werden und der Verdienst zum großen Teil den einheimischen Menschen zugute kommt.
Zum ersten Mal seit Langem verbringen wir eine ruhige Nacht, ganz ohne Meeresrauschen, dafür aber mit dem Gesang vieler Vögel.
- Massingir, Covane Community Campsite
- Strecke: 271 km
- Übernachtungskosten Camping für 2 Personen: 1000 Metical (ca.14€)
Tag 19: Kruger NP, Mopani Rest Camp
Heute steht eine lange und beschwerliche Strecke an, über den Damm und dann auf schlechter Straße durch den Limpopo Transfrontier NP. Wir fahren früh los und starten die über 2,5h lange Rüttelpiste, was eine Qual für uns und unser Auto ist. Angeblich gibt es ja eine Geschwindigkeit, bei der die Wellen wenig zu spüren sind, die finden wir aber definitiv nicht und fahren durchschnittlich 30km/h. Der Park schließt an den Kruger NP an und Mosambik ist auch bemüht, ihn touristisch attraktiv zu machen, aber bei den schlechten Straßen und fast keine Tiere wird das wohl schwierig.
Dafür ist der Grenzübertritt an der Giriyondo Border mega entspannt. Die Grenzbeamten sind sehr nett und wir geben ihnen unsere letzten Metical als Trinkgeld. Wir können die Geschichten der Südafrikaner, die in der DriveMoz-Facebook-Gruppe wirklich Angst verbreiten über korrupte Beamte und Überfälle nicht bestätigen. Wir sind überzeugt, dass es immer eine Frage ist, wie man auf Menschen zugeht, freundlich und respektvoll, dann sind sie es meistens ebenso.
Jetzt wollen wir den Kruger NP von Nord nach Süd durchqueren, haben dafür noch eine Woche Zeit und starten am Mopani Rest Camp. Leider ist unsere Route etwas von den Buchungen abhängig, auch wenn keine Ferien sind, ist viel los und wir bekommen nur noch eine Hütte und keinen Campingplatz. Abend gehen wir essen, weil wir so fertig von der Fahrt sind.
- Kruger NP, Mopani Rest Camp
- Strecke: 140 km
- Übernachtungskosten Hütte für 2 Personen: 80€
Tag 20/21: Kruger NP, Punda Maria
Der große Vorteil einer Hütte ist, dass man nichts packen muss und so fahren wir früh am Morgen los Richtung Norden zum Camp Punda Maria, das einzige, wo wir zwei Nächte verbringen können. Auf dem Weg treffen wir auch gleich einen großen Hyänenclan, der seine Jungen mitten auf der Straße säugt und natürlich gibt es unseren ersten Krugerstau. Wir sehen Büffel, Elefanten und Giraffen und machen Mittagspause im Shingwedzi Camp. Punda Maria ist ein kleines, bergiges Camp mit einem riesigen Wasserloch direkt am Campingplatz.
Am nächsten Tag beschließen wir, nicht wegzufahren und das Wasserloch zu genießen. Dort kommen den ganzen Tag Elefanten und Antilopen, die wir in einem Hide direkt am Zaun beobachten können. Später bleibt dann leider ein junger Impalabock im Schlamm stecken und versucht sich mehrere Stunden vergeblich zu befreien. Am späten Nachmittag kommen dann zum Glück Ranger und ziehen das völlig erschöpfte Tier aus dem Schlamm. Er ist erstmal zu schwach, zum Aufstehen, aber am nächsten Morgen ist er weg: hoffen wir mal, dass er selbst weglaufen konnte und nicht einem Raubtier zum Opfer gefallen ist.
- Kruger NP, Punda Maria
- Strecke: 132 km
- Übernachtungskosten Camping für 2 Personen: 20€
Tag 22: Kruger NP, Shingwedzi
Nachdem wir in der Nacht ein Bushbaby im Baum und mehrere nachtaktive Zibetkatzen gesehen haben, geht es am nächsten Morgen weiter in den Süden. Auf dem Weg blockiert erst einmal eine riesige Büffelherde die Straße. Es gibt wieder einen Stau und dazu gesellt sich dann auch noch eine Elefantenherde, eine Geduldsprobe für die gestressten Südafrikaner, die ja immer nur auf „Cats“ aus sind.
Als wir dann in Shingwedzi ankommen und gerade aufbauen wollen, erzählt uns ein Nachbar von einem Löwenriss ganz in der Nähe und so düsen wir nochmal los und können ein ganzes Löwenrudel beim Fressen eines Büffels beobachten. Die fressen wirklich bis nichts mehr reingeht, die Bäuche sind so dick, dass sie sich alle nicht mehr bewegen können.
- Kruger NP, Shingwedzi
- Strecke: 100 km
- Übernachtungskosten für 2 Personen: 20€
Tag 23: Kruger NP, Letaba
Heute wählen wir eine Nebenstraße, keine der großen Hauptstraßen und bereuen es auch gleich, da es wieder Mal eine Wellblechpiste ist. Wir fahren nochmal am Löwenriss vorbei, der mittlerweile von zwei Krokodilen beansprucht wird. Wir sind ziemlich früh in Letaba, ein etwas größeres Camp, und müssen ein Safarizelt nehmen, weil es keinen Platz mehr auf dem Campingplatz gibt. Darüber sind wir dann aber ganz froh, da es die ganze Nacht stürmt und regnet.
- Kruger NP, Letaba
- Strecke: 125 km
- Übernachtungskosten Safarizelt für 2 Personen: 40€
Tag 24: Kruger NP, Balule
Da wir nichts abbauen müssen, können wir am nächsten Morgen früh los. Leider ist das Wetter wie schon die Nacht zuvor nicht so prickelnd und das finden wohl die Tiere auch und verstecken sich lieber. Wir haben für die folgende Nacht nur noch ein Hütte in einem speziellen Nebencamp vom Olifants Rest Camp bekommen. Im Balule Camp gibt es keinen Strom und auch keine Versorgung, wie Shops oder Restanrants. Man ist ganz für sich alleine, was wir natürlich toll finden. Wir kommen ziemlich früh an und verbringen den Tag im Camp mit vielen Vogelsichtungen. Abends verteilt ein Ranger im Waschaus und vor jeder Hütte Petroliumlampen, was dem Camp ein sehr ursprüngliches Flair gibt.
- Kruger NP, Balule
- Strecke: 102 km
- Übernachtungskosten Hütte für 2 Personen pro Nacht: 30€
Tag 25: Kruger NP, Skukuza
Heute fahren wir wieder sehr früh los, das Wetter ist besser und wir erleben einen beeindruckenden Sonnenaufgang. Der Tag ist irgendwie unser Vogeltag, wir sehen Adler, Geier und einen Gaukler. Und dann macht Sebastian eine besondere Entdeckung: wir erspähen ganz alleine einen Leoparden, was normalerweise sehr schwer ist. Zum ersten Mal entdecken wir ein Tier, ohne dass vorher schon zehn Autos dastehen. Natürlich bleiben wir nicht lange alleine, weil sich ziemlich schnell eine Schlange bildet. Wir bleiben ewig und genießen unseren Leopard, der es sich entspannt auf einem großen Ast gemütlich gemacht hat.
Wir kommen am späten Nachmittag in unserem letzten Camp im Kruger an. Dem riesigen Skukuza Camp und müssen erstmal einen Platz auf dem großen Campingplatz finden. Zufällig suchen wir uns den Platz neben dem Besitzer der Twana Lodge in Pretoria aus, der dort mit einer Gruppe Studenten unterwegs ist und verbringen einen lustigen Abend mit Arne und seiner Gruppe.
- Kruger NP, Skukuza
- Strecke: 143 km
- Übernachtungskosten Camping für 2 Personen pro Nacht: 20€
Tag 26/27: Pretoria, Twana Lodge
Am nächsten Morgen geht es auf die lange Rückreise nach Pretoria. Wir nehmen die Hauptstraße und rechnen überhaupt nicht damit, dass wir noch was sehen, aber dann stehen plötzlich einige Nashörner auf der Straße. Die haben uns diesmal tatsächlich noch gefehlt und wir sind megahappy! Auch sonst sehen wir zum Abschied nochmal Zebras, Elefanten, Giraffen und Antilopen.
Am Nachmittag kommen wir nach einer anstrengenden Fahrt in Pretoria auf der Twana Lodge an, wo es dann gleich mit Aufräumen und Putzen weitergeht. Tembo bekommt eine Rundumwäsche und wir kochen unsere letzten Lebensmittel und genießen unseren letzten Abend in Afrika, bevor wir uns am nächsten Tag auf die Heimreise machen.
Wir haben wieder viel erlebt und gelernt und können Mozambik nur weiter empfehlen, wenn man gerne durch Sand fährt, lange weiße Sandstrände liebt und gerne taucht oder schnorchelt! Allerdings ist ein passendes Auto unerlässlich.
- Pretoria, Twana Lodge
- Strecke: 433 km
- Übernachtungskosten Hütte für 2 Personen pro Nacht: 25€
Überblick der Kosten für 4 Wochen Mosambik & Südafrika:
- Benzin: ca. 431€
- Carnet für das Auto: 250€
- Übernachtungen für 2 Personen: 755€
- Lebensmittel/Restaurantbesuche für 2 Personen: ca.604€
- Flug nach Johannesburg für 2 Personen (inkl. Kompensation): 1565€ (Quatar Airways)
